Geschichte

Die Anfänge der Deutsch-Iberischen Gesellschaft gehen auf einen spanischen Gesprächskreis zurück, der sich in den 50er Jahren, angeregt und unterstützt von dem damaligen Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Franz Rauhut und dem Lehrbeauftragten für Spanisch an der Universität Würzburg, Dr. Helmut Johanni, gebildet hatte. 1966 gründete Prof. Dr. Ángel San Miguel, damals noch Student und Doktorand, den „Club Español“, der regelmäßig Gesprächskreise, Vorträge und Diskussionen organisierte.

Diese Aktivitäten bildeten den Ausgangspunkt für die Gründung der Deutsch-Iberischen Gesellschaft am 7.1.1969. Der Interessenbereich wurde dabei auf den gesamten iberischen Raum ausgeweitet. Das Gründungskomitee der Deutsch-Iberischen Gesellschaft setzte sich aus fünf Persönlichkeiten zusammen, die alle aus dem Bereich der Universität kamen:

Prof. Dr. Theodor Berchem, Lehrstuhlinhaber am Institut für Romanische Philologie
Dr. Dictinio de Castillo Elejabeytia, Lektor für Spanisch
Dr. João José da Silva Duarte, Lektor für Portugiesisch.
Ángel San Miguel, wiss. Assistent
Albert Fuß, wiss. Assistent

Dieses Gründungsgremium, mit Prof. Dr. Th. Berchem als erstem Präsidenten an der Spitze, leitete bis 1989 die Geschicke der Gesellschaft. Dem Ehrenpräsidium der neu gegründeten Gesellschaft gehörten neben den Botschaftern von Spanien, Portugal und Brasilien auch Graf und Gräfin von Schönborn-Wiesentheid, Prof. Dr. Habscheid, Rektor der Universität, Prof. Dr. Dr. von der Heydte, MdL, und Prof. Dr. A. Junker an.

1990 übernahm Prof. Dr. Erwin Koller mit einem personell neuen Vorstand die Präsidentschaft der Gesellschaft. Als er 1991 auf einen Lehrstuhl in Portugal berufen wurde, übernahm Prof. Dr. Winfried Kreutzer die Präsidentschaft. 2009 wurde er von Prof. Dr. Detlef María Hansen als Präsident abgelöst, der seither die Gesellschaft leitet.

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